Tutorial: Ein einfaches Simulationsprojekt

PCB-Investigator Physics stellt ein vielseitiges Tool dar, das es Ihnen ermöglicht das physikalische Verhalten von Leiterplatten zu simulieren - und das noch während der Entwicklungsphase! Die folgende Anleitung bringt Ihnen Schritt für Schritt den Umgang mit diesem wichtigen Hilfsmittel näher.

Das einfache Beispiel veranschaulicht Ihnen, wie Sie eine Linie zum Simulieren verwenden können. In nur wenigen Schritten werden dazu Komponenten, Netze und Lagenaufbau hinzugefügt, um die Simulation anschließend bereits starten zu können.

Als erstes wird ein leeres Projekt benötigt, zu dem dann drei Beispiel-Elemente (eine Linie und zwei Pads) hinzugefügt werden:

Da die Simulation auf Komponenten-Pins basiert, müssen danach Komponenten hinzugefügt werden. Hierfür wird der Komponenten-Editor genutzt, mit dessen Hilfe aus einem der beiden Pads zunächst ein Bauteil „Testpunkt“ erzeugt wird, welches dann zweimal platziert wird:


Um bei der Simulation klare Berechnungsgrenzen zu erhalten, muss ein Profil gesetzt werden. Da im vorliegenden Beispiel die Größe keine unmittelbare Rolle spielt, kann zur Vereinfachung ein Rechteck über alle Elemente gezogen werden. Es gilt allerdings zu beachten, dass abhängig von der Simulationsgeschwindigkeit die Mindestgrößen für die PCB-Kontur eingehalten werden müssen:


Da die Simulation Netzdaten zur Bestimmung zusammengehöriger Objekte verwendet, muss die Netzliste gebildet werden:


Der Lagenaufbau muss mindestens aus zwei Signal-Lagen und einer Dielectric-Lage bestehen, die alle über Höhendefinitionen verfügen:


Nach diesen wenigen Schritten kann die Simulation bereits gestartet werden:


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