Vom 2D-Layout zum 3D-Modell
Wenn Leiterplattenentwicklung und Mechanik zusammenkommen, reichen 2D-Daten oft nicht aus. Gerade bei Gehäuseprüfung, Montagefreigabe und der Abstimmung zwischen ECAD und MCAD entstehen schnell Missverständnisse. Genau hier setzt der 3D-Export von PCB-Investigator an.
Mit dem Plugin können Layoutdaten in verschiedene 3D-Formate exportiert werden, darunter STEP, OBJ, 3D-PDF und WebGL. So wird aus einer Leiterplatte ein Modell, das sich leichter mit mechanischen Teams, Konstruktion und Produktentwicklung teilen und bewerten lässt.
Warum STEP besonders wichtig ist
STEP ist ein etablierter Standard für den Austausch von Produktmodellen und wird von vielen CAD-Systemen wie Catia, Solidworks oder Creo unterstützt. Damit lassen sich PCB-Daten in eine Umgebung übertragen, in der mechanische Bauteile, Gehäuse und Freiräume direkt bewertet werden können.
Ein gutes 3D-Modell reduziert nicht nur den Abstimmungsaufwand, sondern hilft auch, Passprobleme zu erkennen, bevor sie in der Fertigung teuer werden.
Besonders wertvoll ist das für Projekte, bei denen Elektronik und Mechanik eng verzahnt sind. Statt auf Annahmen oder separate Darstellungen angewiesen zu sein, arbeiten alle Beteiligten mit einem gemeinsamen räumlichen Bezug.
Vorteile des 3D-Exports
- Frühere Erkennung von Pass- und Kollisionsproblemen
- Bessere Zusammenarbeit zwischen Elektronik- und Mechanikteam
- Unterstützung gängiger 3D-CAD-Workflows
- Praktische Formate für Review, Austausch und Dokumentation
- Mehr Transparenz im Übergang von ECAD zu MCAD
Der 3D-Export in PCB-Investigator schafft damit einen echten Mehrwert im Entwicklungsprozess. Wer Leiterplatten nicht nur als Layout, sondern als Teil eines mechanischen Gesamtsystems betrachtet, profitiert von schnelleren Entscheidungen und weniger Schleifen in der Abstimmung.
Testen Sie den 3D-Export in PCB-Investigator und sehen Sie, wie einfach sich PCB-Daten in die mechanische Welt übertragen lassen.


