Hazard Analysis in PCB-Investigator: Risiken frühzeitig erkennen, bevor sie zum Problem werden

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kategorie:Blog
Du betrachtest gerade Hazard Analysis in PCB-Investigator: Risiken frühzeitig erkennen, bevor sie zum Problem werden

In sicherheitskritischen Elektronik­anwendungen zählt jeder Mikrometer. Schon minimale Verunreinigungen, Feuchtigkeit oder zu geringe Abstände zwischen leitfähigen Bereichen können potenziell zu Kurzschlüssen führen — mit gravierenden Folgen für Zuverlässigkeit und Produkt­sicherheit. Genau hier setzt die Hazard Analysis in PCB‑Investigator an und ermöglicht eine schnelle, präzise und normgerechte Risiko­bewertung.

Das Plug‑in analysiert automatisch die kürzesten Abstände zwischen leitfähigen Elementen sowie zum Leiterplattenrand und identifiziert exponierte Kupferbereiche, die zu nah beieinanderliegen. Dabei berücksichtigt es Standards wie DIN EN 60664, IPC‑2221A oder UL60950‑1 und hilft, potenzielle Kurzschlussrisiken durch Kondenswasser, Schmutzpartikel oder unbeschichtete Bohrungen frühzeitig aufzudecken.

Besonders leistungsstark: Zusätzlich zur Distanzberechnung unterstützt die Hazard Analysis auch eine flächenbasierte Risikobewertung nach dem ZVEI‑Modell, wodurch Gefahrzonen noch exakter identifiziert werden können. Nutzer können entscheiden, ob sie mit Exposed Copper (höchste Genauigkeit) oder Solder Mask Opening (schneller) simulieren wollen. Auch Partikelgröße, Beschichtungen, gleiche Netze oder unter Bauteilen liegende Bereiche lassen sich flexibel einbeziehen oder ausblenden.

Über Filteroptionen können einzelne Netze oder Bauteile gezielt untersucht werden — ideal für tiefergehende Root‑Cause‑Analysen. Die Ergebnisse lassen sich zudem in den erweiterten Designreport übernehmen, inklusive Status, Kommentaren und verlinkten Detailansichten. Mit der Hazard Analysis erhalten Entwickler ein leistungsstarkes Tool, um Risiken im Layout schon vor der Fertigung zuverlässig zu erkennen — eine wichtige Grundlage für robuste, sichere und normkonforme Designs.